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Wadi Hitan
Jeep Wochentour

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Zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir helfen Ihnen gerne bei allen Fragen rund um Ihren Ägypten-Aufenthalt weiter.

+49 9872 4862894
Wochentour
Reisedaten : auf Anfrage
Kairo
Western Desert
Mindestalter : 10
Max. Teilnehmer : 6
Fahrzeug
Jeep
Auf geht´s in die Vergangenheit !

Unsere Wochensafari im Jeep (die Sie hier übrigens auch als Motorradtour finden können) führt uns tief hinein in die Westliche Wüste, darunter an sehr viele Plätze die nur sehr wenige Touristen jemals zu Gesicht bekommen. Unendliche Sandmeere und Felsformationen, die an die Canyons in Arizona erinnern, schaffen eine großartige Landschaft voller Gegensätze und Farben, die sich mit Worten nur sehr unzureichend beschreiben lässt.

Das Wadi el-Rayan

Eingebettet in die Wadi el-Rayan Wüste befindet sich das Wadi el-Rayan mit seinem in eine natürliche Vertiefung eingebetteten Doppelsee (Faiyūm-See), der ab 1973 als Wasserreservoir geschaffen wurde. Er liegt 42 Meter unter dem Meeresspiegel und besteht aus zwei großen Seen (50 bzw. 62 km² groß), die über Wasserfälle miteinander verbunden sind. Das Wadi el-Rayan ist seit 1989 ein Naturschutzgebiet.

Das Wadi al-Hitan

In diesem Naturschutzgebiet befindet sich auch das weltbekannte Wadi al-Hitan, das Tal der Wale. In diesem acht Quadratkilometer großen Gelände finden sich die versteinerten Skelette von primitiven Walen, Haizähne, Muscheln, Korallen sowie weitere Spuren vergangenen marinen Lebens. Auch versteinerte Mangrovenwurzeln aus jener Epoche sind zu finden. Das Tal der Wale ist ein Teil des Teil des Naturschutzgebietes Wadi el-Rayan und gehört seit 2005 zum UNESCO Weltnaturerbe.

Diese Walskelette – insgesamt wurden davon bis heute 250 Exemplare gefunden – und anderen Fossilien verendeten vor ca. 37 Millionen Jahren im urzeitlichen Tethysmeer, der heutigen Wadi el-Rayan-Wüste. Im Lauf der Jahrtausende bildete sich eine Sedimenthülle um die Skelette. Der Ozean wich zurück, der Meeresboden wurde zur Wüste, und die Welt veränderte sich. Und unablässig trug der Wind den Sandstein wieder ab, der die Knochen umgab.

Bis dann eines Tages ein gewisser Philip Gingerich erscheint und die Ausgrabungsarbeiten der Natur vollendet. An einem Abend im November 2009 beugt sich der Wirbeltierpaläontologe von der Universität Michigan im Wadi al-Hitan bei Sonnenuntergang über die Wirbelsäule eines Basilosaurus. Rund um Gingerich verstreut liegen fossile Haifischzähne im Sand, daneben Seeigelstacheln und die Knochen riesiger Katzenwelse. Seine Worte „Wenn ich diese Wüste betrachte, sehe ich das Meer“ schrieben Geschichte.

Das Wadi al-Hitan ist aber nicht nur schön sondern auch gnadenlos. Gingerich hat hier nicht nur Knochen von urzeitlichen Meerestieren gefunden, sondern auch die von verunglückten Menschen.

Heute sind rund ein Dutzend der besten Fundorte von Wal-Wirbelsäulen links und rechts neben dem markierten Weg durch Seile markiert und gesichert. Weitere Knochen liegen unter Erd- oder Schutthügeln begraben, weshalb man weder auf diese Anhäufungen klettern noch über sie hinweg fahren darf.

Der Qarun-See

Der Qarun-See ist ein 40 Km langer und knapp 6 Km breiter See, der über keinen Abfluss verfügt und durch einen Kanal (der von Pharao Sesostris III. und seinem  Sohn Amenemhet III. vor ungefähr 3.900 Jahren angelegten Josefs-Kanal) vom Nil gespeist wird. Der See gilt als Rest des antiken Moeris-Sees und wurde vor ungefähr 3.900 Jahren künstlich angelegt. Durch die hohe Verdunstung und die ständige Mineralzufuhr versalzt der See ständig; sein mittlerer Salzgehalt wurde mit knapp 12 % errechnet.

Am See liegt die Steinbruchstraße am Qarun-See, die als älteste erhaltene Pflasterstraße der Welt gilt.

Qasr-el-Sagha-Tempel

Der Tempel liegt versteckt in der Wüste im Norden des Quarun-Sees am Beginn einer Hügelkette. Er wurde 1884 von dem Archäologen Schweinfurth entdeckt.

Der rechteckige Tempel besteht aus riesigen Blöcken aus örtlichem Sandstein ungleicher Größe, die schräg zusammengefügt sind. Der Eingang im Süden, der von einem großen Sturz überragt wird, führt in einen großen Durchgang, der sich zu sieben überdachten Schreinen in der Nordwand hin öffnet. Von der zentralen Passage nach Osten führt ein kleiner Korridor zu einer Kammer mit der Breite des Tempels, während auf der westlichen Seite zwei kleine miteinander verbundene Räume sind. In der südlichen Wand auf der Ostseite gibt es einen schmalen Durchgang, der durch die Fassade führt.

Dimai

Etwa 8 km südlich von Qasr el-Sagha, in Richtung Birket Qarun, befindet sich die griechisch-römische Stadt Soknopaiou Nesos. Heute bekannt als Dimai oder Dimeh el-Siba soll die Stadt während der Ptolemäerzeit gegründet worden sein, scheint aber auf einer früheren neolithischen Siedlung gebaut worden zu sein. Der griechische Name bedeutet zwar „Insel des Krokodil-Gottes“, es ist aber zweifelhaft dass es sich jemals um eine Insel gehandelt hat.

Der Ort ist abgelegen und befindet sich an der nördlichen Grenze des Faiyum-Gebiets. Er wurde wahrscheinlich als Garnison für die römischen Soldaten erbaut, die das Gebiet vor Wüstenbanditen schützten. Das Gelände ist recht gut erhalten und verfügt über eine breite Prozessionsstraße, bekannt als „Löwenallee“, die vom Tor von Soknopaios zu einem Kai mit zwei Kalksteinpfeilern und einigen Stufen am Rande des Sees führte. Die Häuser der Stadt befinden sich auf beiden Seiten dieser Allee und sind typisch für die mehrstöckigen Häuser dieser Zeit.

Zu den Ruinen der Stadt gehören auch die Reste zweier Tempelanlagen, die auf einem Hügel standen und in Lehmziegelmauern eingeschlossen waren. Vom nördlichen Tempel am Ende des Prozessionsweges sind heute nur noch die Steinfundamente erhalten. Der südliche Tempel wurde, wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt, aus Lehmziegeln und Stein gebaut und ist teilweise erhalten.

Die Lehmziegelmauern der Stadt sind immer noch 10 m hoch und schon von weitem zu sehen. Die gesamte Tempelanlage ist mit Schutt und Scherben bedeckt. Ein römischer Friedhof befindet sich im Südwesten der Stadt.

Dimai wurde 1931 von einem Team der Universität von Michigan ausgegraben.

Die Oasenstadt al-Fayyūm

Am Quarun-See liegt außerdem die seit mindestens 6000 Jahren besiedelte Oasenstadt al-Fayyūm, die sich bis heute von einer Oasenstadt zu einer veritablen Großstadt mit über 300.000 Einwohnern verwandelt hat. Sie stellt das wirtschaftliche Zentrum des Fayyum-Beckens dar, das wiederum als „Gemüsegarten Kairos“ gilt. Das Fayyum-Becken war in prädynastischer Zeit ein ausgedehntes Sumpfland und wurde im Mittleren Reich unter den Königen Amenemhet II. und Sesostris II. durch Kanalanlagen und Deiche trockengelegt, um das Gebiet für die Landwirtschaft nutzbar zu machen.

Das Bauprojekt im Fayyum verschaffte dem Pharao die Möglichkeit, den Nil zu regulieren, zerstörerische Überschwemmungen zu verhindern und in Zeiten der Dürre das Land mit wertvollem Wasser zu versorgen. Außerdem machte es aus dem Sumpfgebiet des Fayyum-Beckens, das von unfruchtbarer Wüste umgeben war und in dem es vor Krokodilen nur so wimmelte, die Kornkammer Ägyptens. An den Ufern des künstlichen Sees entstand die neue Stadt Schedet (al-Fayyūm), welche die Griechen «Krokodilopolis» nannten, Stadt der Krokodile. Sie wurde beherrscht vom Tempel des Krokodilgottes Sobek, der mit dem Pharao gleichgesetzt wurde.

Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt um das Gebiet von Faiyum zu erkunden, da alle Straßen in der Mitte zusammenlaufen. Der Bahr Yusef ist der Hauptwasserweg und es gibt viele Kanäle, die von diesem alten Bewässerungskanal aus abfließen und Wasser in weite Teile der Oase bringen.

Ausgrabungen der alten Hauptstadt, liegen im Nordwesten von al-Fayyūm bei Kiman Faris. Dort befand sich ursprünglich das Kultzentrum der Stadt, das einst eine Fläche von mehr als vier Quadratkilometern bedeckte und von dem heute nur noch einige Ruinen erhalten geblieben sind. Der größte Teil des alten Zentrums ist heute unter modernen Gebäuden begraben.

Die Haupttouristenattraktion der Stadt sind sieben Wasserräder in den Bahr Sinnuris am Rande der Stadt und vier weitere in der Innenstadt, die heute das Wahrzeichen des Gouvernements Faiyum sind. Diese einzigartigen großen schwarzen Holzräder wurden erstmals von den Ptolemäischen Ingenieuren eingeführt und können Wasser zwischen vier und fünf Metern aufheben, um Kanäle zu füllen, die der Bewässerung der Region dienen. Es gibt ungefähr zweihundert dieser einzigartigen wasserbetriebenen Räder in der gesamten Provinz, die erstaunlicherweise nirgendwo anders in Ägypten zu finden sind.

Ein Kommentar in eigener Sache

Aufgrund der stark gestiegenen Verbraucherkosten in Ägypten – im Laufe des letzten Jahre haben sich die Kosten mehr als verdoppelt, allein im Juli sind sie nach dem Wegfall von Subventionen des Staates über Nacht um gut 40 % angestiegen – sind wir nach mehreren Jahren erstmalig zu einer Neukalkulation unserer Preise gezwungen. Die Preissteigerung wirkt sich besonders auf unsere Wochentouren aus. Warum das so ist, möchten wir Ihnen kurz erklären.

Der ganz besondere Reiz unserer Touren liegt in hohem Masse an der individuellen Ausgestaltung und an der Durchführung in sehr kleinen Gruppen. Den Kommentaren von Ihnen, liebe Kunden, nach zu urteilen sehen Sie das ganz genauso. Die Einsamkeit der Wüste lässt sich nicht von einem größeren Wüstencamp aus genießen, echter Genuss kommt nur dann auf, wenn man unter sich ist.

Leider beinhaltet dieser Ansatz aber – ebenso wie die Länge der Touren von einer Woche – ein größeres Problem für uns. Bei diesen Touren sind Zubuchungen quasi nicht möglich, die Touren werden im Allgemeinen nur mit den Personen durchgeführt, die sie ursprünglich gebucht haben. Um diese Art von Touren trotz des hohen Aufwands auch für uns noch rentabel zu gestalten und trotzdem erschwingliche Preise anbieten zu können, muss unsere Kalkulation auf einer Auslastung von 4 Personen beruhen.

Bei einer Buchung durch eine Gruppe von nur 2 Personen haben wir bisher die Tour im Sinne unserer Gäste trotzdem durchgeführt, obwohl wir bei dieser Auslastung nur sehr schmale Gewinne erzielen konnten. Seit dem Anstieg der Preise ist das leider nicht mehr möglich, bei einer Auslastung von nur 2 Personen würden wir mit unserer bisherigen Kalkulation mit jeder Tour Geld verlieren. Und das ist weder in Ihrem noch in unserem Interesse.

Wir haben daher die Mindest-Teilnehmeranzahl für unsere Wochentouren ab dem 1. August 2018 auf 4 Personen erhöht. Gleichzeitig haben wir die neue Option „Zubuchungsausschluss“ eingeführt. Wenn Sie eine unserer Wochentouren für weniger als 4 Personen buchen möchten, haben Sie daher jetzt zwei Möglichkeiten.

  1. Sie buchen die Tour wie gehabt zum Normalpreis. In diesem Fall werden wir Ihnen Ihre die Buchung nach Eingang der Anzahl wie bisher bestätigen, allerdings nur vorläufig. Falls wir bis zu 2 Wochen vor Beginn der Tour keine weiteren Teilnehmer zubuchen konnten, behalten wir uns die Annullierung der Buchung und die Rückerstattung Ihrer Anzahlung vor.
  2. Sie buchen die Tour mit der neuen Option „Zubuchungsausschluss“. In diesem Fall wird sich Ihre Tour zwar verteuern. Im Gegenzug garantieren wir Ihnen allerdings die Durchführung der Tour und wir garantieren außerdem, dass wir auf keinen Fall andere Gäste zu Ihrer Tour zubuchen werden. Sie können also sicher sein, dass Sie Ihre Tour ganz unter sich genießen können.
Fotogalerie
Leistungen & Preise

iQ onTour Grundpreis

1.740 Grundpreis pro Person

139Genehmigungen pro Person

1.879Insgesamt pro Person

Bitte unbedingt beachten

Für diese Tour gilt eine Mindest-Teilnehmeranzahl von 4 Personen, die durch Buchung der Option „Zubuchungsausschluss“ auf 2 Personen reduziert werden kann. Bei Nichterreichen der Mindest-Teilnehmeranzahl bis zu zwei Wochen vor Tourbeginn behalten wir uns das Recht auf Absage der Tour bei Rückerstattung der bereits erfolgten Anzahlung vor.

iQ onTour Inclusives

  • Die Garantie auf eine sehr kleine Reisegruppe. Wir führen unsere Wochentouren mit Gruppen von 4 bis 6 Personen durch. Sie können unsere Jeep-Wochentouren allerdings auch ganz alleine und ohne eventuelle Zubuchungen genießen; in diesem Fall bieten wir Ihnen die einzigartige Möglichkeit an, den iQ Zubuchungs-Ausschluss zu wählen.
  • Der komplette acht Tage / sieben Nächte lange Rundtrip rund um das Wadi Hitan im westlichen Wüstengebiet mit Robby Schropp oder einem unserer speziellen Guides inclusive alkoholfreie Getränke und Vollpension. Die Fahrt findet in bequemen Wüstenjeeps statt, zur Sicherheit ist außerdem ständig ein Begleitjeep dabei.
  • Die Unterbringung erfolgt in unserem privaten und jede Nacht neu aufgebauten Safari-Camp mit Vollpension und antialkoholischen Getränken während der kompletten Tour. Bitte beachten Sie, dass je nach Ankunfts- oder Abflugzeit eventuell für die erste und/oder letzte Nacht eine Hotelübernachtung notwendig werden kann. Genauere Infos hierzu erhalten Sie mit der individuellen Reisebestätigung.
  • Die für unsere Touren notwendige und oben ausgewiesene behördliche Genehmigung, da wir im Gegensatz zu anderen Anbietern in eine ganz andere Region der Wüste vordringen.
  • Individuelle Abholung (keine zeitintensive Sammeltour über viele Hotels) von Ihrem Hotel in Kairo mit direktem Übergang in die Wüstentour im bequemen Wüstenjeep.

iQ onTour Options

ZubuchungsausschlussExclusiv

Geniessen Sie diese Wüstensafari im Jeep ganz für sich alleine ohne eventuelle Zubuchungen anderer Gäste. Beinhaltet die Absenkung der Mindestteilnehmerzahl auf 2 Personen.

1.999pro Buchung

Nicht im Reisepreis enthalten

  • Trinkgeld für den Reiseleiter
  • Private Ausgaben

Behindertengerecht planbare Tour

Unsere Jeeps sind für den Transport von Personen mit körperlicher Behinderung ausgerüstet und unsere Mitarbeiter sind dementsprechend geschult. Dadurch sind die meisten unserer Jeepsafaris auch für Menschen mit körperlicher Behinderung problemlos möglich. Abstriche müssen wir nur bei Touren machen, bei denen schwierigere Wanderpassagen notwendig sind oder bei denen die räumlichen Gegebenheiten zu sehr einschränken (das ist zum Beispiel bei manchen der Bauwerke aus der Römerzeit der Fall).

Sowohl unsere Tagestouren als auch die mehrtägigen bzw. Wochentouren lassen  sich bis auf einige wenige Ausnahmen behindertengerecht aufbauen. Bitte sprechen Sie uns bei Bedarf einfach an. Weitere Informationen zum Thema „Reisen mit Handicap“ finden Sie hier.

Ein paar Worte zu unseren Citytouren

  • Wir betrachten den Wert einer City Tour nicht am Luxus einer Destination oder an der Sterne-Kategorisierung des Hotels. Viel wichtiger ist uns das Zusammenspiel aus Natur, Impressionen und Wohlfühlatmosphäre, das Nebeneinander vom echten, landestypischen Charme und spürbarer Liebe zum Erlebten. Nicht zu vergessen sind die Menschen selbst – sie sind die Seele eines jeden Ortes bzw. Landes und entscheiden über „leblos“ oder „liebenswert“.

    Unermüdlich sind wir und unser Team in vielen Orten auf der Suche nach diesen wundervollen Winkeln und Gassen,  den besonderen Menschen und einzigartigen Augenblicken.

    Deinen Wünschen und Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt. Wir wollen zum Erleben einladen und dies verwirklichen. Rundum stehen wir Dir mit unserer Erfahrung und Wissen zur Seite. Vor, während und nach Deiner Tour.

    Exklusivität, Perfektion und Leidenschaft sind für uns Grundvoraussetzung und ständige Motivation  für die Gestaltung  individueller City Touren.  Auf diese Weise gestalten wir für Dich Deine ganz persönliches Erlebnis.

  • Ein paar Worte zu unseren Motorradtouren

  • Nichts ist faszinierender und aufregender als fernab ausgetretener Wege auf eigene Faust Ägypten und die endlose Wüste zu erkunden – und das am besten auf  einem Motorrad. Allerdings ist das Gelingen einer solchen Tour weniger vom Zufall als vielmehr von einer perfekten Vorbereitung und Organisation abhängig.

    Vor mehr als 15 Jahren nistete sich bei unzähligen Wüstentouren auf unseren Bikes der Wunsch, diese Faszination auch anderen Motorradfahrern zu eröffnen, in unseren Köpfen ein. Seit 5 Jahren habe ich diesen Plan in die Tat umgesetzt und stehe Euch mit meinem ganzen Team für diese Wüstentouren auf BMW-Motorrädern zur Verfügung.

    Damit Eure Abenteuerreise im positiven Sinn unvergesslich werden wird, wollen wir Euch bei der Planung, Vorbereitung und Verwirklichung Eurer Tour mit all dieser gewonnen Erfahrung unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Denn: Das Glücksgefühl, welches man auf einer Tour mit dem Motorrad durch die Wüste erfährt, fühlt sich an wie das eines Tuareg, welcher sich in der Vergangenheit auf seinem stolzen und wertvollen Reitkamel auf seine ebenso lange wie beschwerliche Reise durch das „Meer ohne Wasser“, die Wüste, begab…

  • Ein paar Worte zu unseren Wüstensafaris

  • Über mehr als neun Millionen Quadratkilometer breitet sich die Sahara in Nordafrika aus, auf einem Gebiet größer als Australien. Ein Viertel dieser Fläche besteht aus Sandregionen von denen wiederum die Hälfte mit Dünen überzogen ist. Andernorts sind Plateaus mit Kies und Geröll zu finden, durch Vulkanismus geschaffene Gebirge, vom Flugsand bedeckte Ebenen, Steinlandschaften sowie verwitterte von Wind und Wasser geschliffene Felsblöcke.

    Auch im Detail ist der Wind ein Baumeister und erzeugt Wellen im weichen Bodenbelag. Hierdurch lässt sich die Richtung des unablässig wehenden Luftzugs fast überall ablesen. Die Wüste hinterläßt unvergessliche Eindrück durch ihre einzigartige Schöheit, ihre endlose Weite, ihre erhabene Stille – und sie erschreckt durch ihre Unbarmherzigkeit. Wüste wird immer ein Ort der Extreme sein, in denen schon kleinste Fehler den Tod bedeuten können. Im Laufe von Jahrmillionen haben gewaltige Kräfte jene bizarren und vielfältigen Welten aus Steinen und Sand geschaffen, die vor allem eins eint: gnadenlose Trockenheit.

    Es ist gerade dieser Zauber des Unendlichen, den die endlosen Wadis, faszinierenden Dünen, gigantischen Felsmassive und spektakulären Skulpturen vermitteln. Und doch sind sie nur Zwischenprodukte in einem sich immer wiederholenden und unaufhaltsamen Prozess der Zerstörung und Veränderung.

    Und trotz all dieser Unbarmherzigkeit der Wüste gibt es hier vielfältige Pflanzen die all diesen noch so feindlichen Bedingungen trotzen. Der Wind gibt die Himmelsrichtung vor, nach der sich der Kamm der Dünen ausrichtet und zeichnet faszinierenden Wellen in den weichen Untergrund.

    Zusammen mit Robby Schropp können Sie die einzigartige Schönheit der Wüste auf sehr exclusive Weise erkunden. Er hat die Wüste so oft bereist, die gigantischen Sandmeere durchquert, einsame und beeindruckende Wadis durchwandert, die völlig unberührten Gipfel der Berge erstiegen und tiefgreifende Freundschaften mit den Beduinen geschlossen; er hat dabei das Vertrauen dieser faszinierenden Menschen gewonnen und kann Ihnen daher heute die Wüste auf eine Art und Weise nahe bringen, die für andere fast unmöglich nachzuvollziehen ist.

    Egal ob Tagestour mit Jeep oder Quad oder Mehrtagestour mit Jeep oder Motorrad und mit Übernachtung in der Wüste – mit Robby werden Sie erleben was die Faszination Wüste wirklich ausmacht.

  • Ein paar Worte zu unseren Quad-Adventures

  • Um euch zu erklären wie ihr euch unsere Quad-Touren vorstellen könnt möchten wir euch zunächst erklären, was wir garantiert nicht machen werden. Wir werden nicht mit zehn oder zwanzig oder noch mehr Quads für eine halbe Stunde in recht langsamem Tempo ein paar hundert Meter von der nächsten Asphaltstraße entfernt durch die Gegend fahren und wir werden euch auch nicht mit zehn Personen in einen Jeep „quetschen“ und euch zu irgendwelchen Verkaufsveranstaltungen vom Typ „authentisches Beduinencamp“ oder zu Tanzveranstaltungen vom Typ „orientalischer Bauchtanz“ bringen.

    Stattdessen fahren wir mit euch mitten in eine der faszinierendsten Wüsten der Welt. Dahin wo andere geführte Touristengruppen gar nicht erst hinkommen. Zum einen weil sie gar keine Führer haben, die sich da auskennen und über das Vertrauen der Beduinen verfügen, das wir uns über Jahrzehnte hinweg behutsam aufgebaut haben. Und zum zweiten weil sie auch nicht über das dafür notwendige professionelle Material verfügen.

    Was bedeutet das aber jetzt für euch und für euer Quad-Adventure ? Na ja, auf jeden Fall bedeutet es das :

    • ihr während unserer Tour wohl kaum auf andere Touristen treffen werdet und daher die Wüste so ziemlich für euch alleine haben werdet,
    • ihr eine Tour mit einem Offroad-Anteil von nahezu einhundert Prozent erleben werdet, unter einem wolkenlosen blauen Himmel und mit Bergen, Wadis, Sandplateaus, Buckelpisten und was man sonst noch so unter die Räder eines Quads nehmen kann,
    • ihr in einer kleinen Gruppe mit maximal vier Quads und einem erfahrenen Tour-Guide unterwegs sein werdet,
    • ihr ausschließlich mit professionellen und an den ständigen Wüsteneinsatz angepassten Fahrzeugen (im allgemeinen Honda Fourtrax) unterwegs seid,
    • euch nach eurer individuellen Einweisung durch euren Tour-Guide und nach eurem ultimativen Fahrerlebnis garantiert keiner mehr irgendwas über’s Quadfahren erzählen wird.

    Bei den angegebenen Preisen handelt es sich im übrigen um Komplettpreise, die folgendes beinhalten :

    • die Miete des Quads incl. Reinigung und Kraftstoff,
    • den Transfer von und zu eurem Hotel,
    • die Quad-Offroad-Tour mit einer Dauer von 3½ bzw. 8 Stunden,
    • eine Einweisung durch euren Tour-Guide,
    • antialkoholische Getränke während der Tour,
    • die Miete eines Schutzhelms,
    • einen professionellen Tour-Guide und
    • bei der Tagestour zusätzlich unser berühmtes Wüsten-Barbecue.

    An Ausrüstung benötigt ihr nur robuste, dem Zweck angepasste Kleidung mit Schwerpunkt auf Sonnenschutz und festes Schuhwerk.

    Barrierefreies Abenteuer

    Unsere Quad-Adventure sind übrigens grundsätzlich auch für Menschen mit einer körperlichen Behinderung möglich. Hier findet ihr ein paar Fotos einer solchen Tour. Für nähere Informationen könnt ihr uns hier kontaktieren.

  • Ein paar Worte zu unseren Trekking-Trips

  • Hier müsste ein Text über das Trekking hin.