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Ethik und Nachhaltigkeit im modernen Tourismus

Nachhaltiger oder sanfter Tourismus, was ist das eigentlich ?

Die Welttourismusorganisation (UNWTO) hat nachhaltigen Tourismus im Jahre 2005 als „Tourismus, der den derzeitigen und zukünftigen ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen umfassend Rechnung trägt und dabei die Bedürfnisse der Gäste, der Industrie, der Umwelt sowie der einheimischen Bevölkerung berücksichtigt.“ defniert. Daraus leitet die UNWTO die Ansprüche ab, das nachhaltiger Tourismus :

  • in optimaler Weise die natürlichen Ressourcen nutzt, dabei diese als wesentliche Grundlage einer touristischen Entwicklung versteht und deshalb hierfür die essentiellen ökologischen Prozesse unterstützt und hilft, das natürliche Erbe und die Biodiversität zu schützen (ökologische Dimension).
  • Respekt zeigt vor der soziokulturellen Besonderheit und Authentizität der Gastgeber, deren gelebten und baulichen Kultur sowie traditionelle Werte schützt sowie zu einem interkulturellen Verständnis und Toleranz beiträgt (soziokulturelle Dimension).
  • zu einer tragfähigen und auf Langfristigkeit angelegten wirtschaftlichen Entwicklung führt. Hierbei sollen für alle Interessengruppen sozioökonomische Vorteile generiert und fair verteilt werden. Dies inkludiert gesicherte Anstellungsverhältnisse, Einkommensmöglichkeiten und Dienstleitungen für die lokal Beschäftigten in den Gastgeberländern. Tourismus soll ferner zur Armutsprävention beitragen (ökonomische Dimension).

Aus diesen Ansprüchen wird zweierlei deutlich. Zum einen geht es bei nachhaltigem Tourismus um viel mehr als um eine Betrachtung der durch den Tourismus verursachten Probleme aus „grüner“ oder „ökologischer“ Sicht, und zum anderen sind die formulierten Ziele eine klare Absage an das, was heute als Massentourismus betrieben wird. Aber lassen Sie uns die einzelnen Ansprüche doch einfach einmal einzeln abhandeln und auf mögliche Reisevarianten eingehen.

Der ökologische Anspruch

Im ökologischer Hinsicht sind die Ansprüche wohl am einfachsten zu verstehen, aber am schwersten umzusetzen. Zunächst einmal gehört zu einer Reise ja der Transport an den Urlaubsort, der neben seinen unbequemen Aspekten ja leider auch sehr energieaufwendig und damit wenig ökologisch ist. Und leider haben wir auf diesen Aspekt recht wenig Einfluss, selbst mit der ständig steigenden Energieeffizienz moderner Flugzeuge sind wir von Zero-Emission-Flugzeugen noch sehr weit entfernt. Über Sinn und Zweck eines Emissionsausgleichs für Flugreisen mag jeder für sich selbst entscheiden, das grundsätzliche Problem ändert er jedenfalls nicht.

Aber glücklicherweise sorgt der moderne Flugverkehr zumindest dafür, dass wir in einer annehmbaren Zeitspanne an unserem Urlaubsort ankommen und dort Urlaub machen können. Und der Urlaub an sich kann durchaus nachhaltig sein und der ökologische Nutzen kann den Schaden, der durch das Fliegen angerichtet wird, durchaus übersteigen.

Dafür müssen allerdings die Einnahmen aus dem Tourismus richtig eingesetzt werden und auf der Seite des Gastlandes zumindest zum Teil zu ökologischen Zielen beitragen. Fakt ist beispielsweise, dass viele Nationalparks und Schutzgebiete nur deswegen existieren, weil der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle darstellt und weil viele Touristen wegen der durch sie erhaltenen Naturschönheiten in die Gastländer kommen.

Der soziokulturelle Anspruch

Letztendlich sollten Reisen bilden und Menschen zusammenführen, wir sollten reisen um Neues und Fremdes zu entdecken und zu verstehen versuchen. Selbst Thomas Cook, der Erfinder der Pauschalreise, hatte diese Idee in seinem Motto „Menschen mit Menschen und Menschen mit Gott zu verbinden“ zu seinem Ziel erklärt. Reisen sollte unser Verständnis für andere Kulturen und für andere Lebensweisen vertiefen und so zu mehr Toleranz gegenüber anderen Völkern beitragen.

Dieser Anspruch lässt sich mit den üblichen Pauschalreisen nur schwer  verwirklichen, schon eher mit qualitativ hochwertigen Reisen in kleinen Gruppen. Denn um dem soziokulturellen Anspruch gerecht zu werden,  müssen wir die traditionellen Werte des Gastlandes in uns aufnehmen und die Kultur der Menschen unseres Gastlandes verstehen, respektieren und leben. Und dazu müssen wir zunächst einmal verstehen, dass andere Kulturen weder besser noch schlechter als unsere eigenen sind, nur eben anders. Und das geht nicht in großen Gruppen in ebenso großen Bussen.

Sobald wir diesen Gedanken aber verinnerlicht haben und uns tatsächlich auf eine andere Kultur einlassen, fangen wir an, ein Land zu besuchen und nicht nur anzusehen und zu besichtigen. Bei gutem Willen folgen Toleranz und Verständnis dann von ganz alleine.

 

Der ökonomische Anspruch

Für viele Entwicklungsländer ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen. Leider steckt die faire Verteilung dieser Einnahmen doch noch sehr in den Kinderschuhen. Denn von den Reiseausgaben der reicheren Länder kommt nur ein Bruchteil im Gastland an. Bei Pauschalreisen im Bereich des Massentourismus bleibt der größte Teil des für den Urlaub aufgewendeten Geldes im Heimatland des Reisenden, größtenteils beim Reiseveranstalter und bei der Fluggesellschaft. Hotel und Dienstleister im Gastland bekommen nur einen sehr geringen Betrag pro Reisendem – und dieser Betrag wurde bisher von Jahr zu Jahr immer weiter zusammengestrichen.

Um hier zu einem nachhaltigen System zu kommen, muss diese Verteilung drastisch geändert werden. Das wird nur möglich werden, wenn Reiseveranstalter nicht primär an ihren (möglichst jährlich steigenden) Gewinn denken und den Dienstleistern im Urlaubsort Preise zahlen, die diesen ermöglicht, ihren Mitarbeitern auskömmliche Gehälter (die sehr viel niedriger als europäische Gehälter sind) und gesicherte Anstellungsverhältnisse bieten, damit sie ihre Familien ernähren  und menschenwürdig wohnen können.

Ethisches Verhalten im Ausland

Wir wissen nicht erst aus der seit Jahren andauernden Diskussionen um Urlaubsziele wie Bangkok, Ballermann oder Oktoberfest, dass es bezüglich des Verhaltens von Urlaubern (und bei weitem nicht nur von deutschen Urlaubern) erheblichen Anlass zu, vorsichtig ausgedrückt, Fragen gibt.

Es gibt verschiedene Ansätze zur Regelung dieser Probleme. Teils wird das Verhalten von Touristen über Verordnungen zu reglementieren versucht, so beispielsweise als der Gemeinderat von Palma de Mallorca im Jahr 2014 eine Verordnung für zivilisiertes Zusammenleben erließ (die in der deutschen Presse zu viel Polemik Anlass gab und Anfang 2016 vom balearischen Verwaltungsgericht aufgrund der Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes wieder außer Kraft gesetzt wurde). Die chinesische Regierung versucht eine Art schwarze Liste für sich danebenbenehmende Bürger anzulegen und negativ auffallendes Verhalten im Ausland zu sanktionieren und animiert durch Broschüren, Dokumentationen oder Zeitungsartikel die Bevölkerung zu einem ethisch vertretbaren Verhalten im Ausland.

Aber bedarf es wirklich gesetzlicher Regelungen für diese Problematik?  Sie sollten nur dann erfolgen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht, wenn es nicht gelingt, Urlauber für regionale Sitten und Gepflogenheiten ihres Urlaubslandes zu sensibilisieren, wenn sie nicht einsehen, was sie mit einem ethisch, moralisch und ökologisch nicht angemessenen Verhalten im Urlaubsland verursachen und wie die Einheimischen auf ihr falsches Verhalten reagieren.

Richtiges und korrektes Verhalten ist sehr einfach, denn die Gepflogenheiten im Ausland unterscheiden sich gar nicht so sehr von unseren eigenen Gepflogenheiten. So würden Sie sicherlich in einer deutschen Innenstadt nicht in Bikini oder Badehose in ein Restaurant oder Café gehen. Dies im Urlaub zu tun, ist schlicht unangemessenes Verhalten und hat mit Prüderie oder Religion nicht viel zu tun. Und schlechtes Verhalten ist das in Ägypten und an allen anderen Urlaubsorten auf der Welt eben auch. Ähnliches gilt für hemmungsloses Küssen in der Öffentlichkeit, betrunkenes Herumlaufen und zu knappe Kleidung. Was in den Touristenzentren noch so gerade gehen mag (auch wenn man Sie dafür garantiert nicht respektiert), kann in anderen Landesteilen zu ernsthaften Problemen führen.

Fazit

Wir wollten Ihnen in diesem Artikel einmal aufzeigen was man gegen die unerquicklichen Folgen des weltweiten Massentourismus unternehmen kann und sollte. Die Ausführung liegt aber immer auch an Ihnen und daran, was Sie als Reisender eigentlich wollen.

Sie finden in Ägypten jede Menge typische Pauschalurlaubsangebote: Strandurlaub mit Animation, Gratis-Getränken, Essensbuffet und Schönwettergarantie für wenig Geld. Die Veranstalter dieser Reisen sind auch noch stolz darauf, dass ihre Angebote im Bestfall jährlich (noch) billiger werden. Allerdings wissen Sie nach der Lektüre dieses Artikels auch, ob Sie das alles wirklich wollen.

Wenn Sie gerne etwas mehr Geld ausgeben und dafür Land und Leute wirklich kennenlernen und mit einer Sammlung unvergesslicher Erlebnisse mit dem Plan, möglichst bald wiederzukommen, wieder nach Hause kommen, dann liegt es nur an Ihnen, das in die Tat umzusetzen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie dies wollen. Wir bieten übrigens fast alle unsere Touren auch für Menschen mit körperlicher Behinderung an. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Was iQ onTour für Sie tun kann

Wir können nicht das Wunder bewirken, Ihnen eine Urlaubswelt ohne Massentourismus zu zeigen. Denn auch wir sind auf die vorhandenen Hotels, Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge angewiesen.

Anders als Reiseveranstalter bieten wir Ihnen aber einen Urlaub zu zweit oder in einer von Ihnen selbst zusammengestellten kleinen Gruppe aus Familienmitgliedern und Freunden – also privat und nicht in Massen. großen . Mit uns haben Sie deshalb die Chance, das Land und seine Menschen zu erleben und die vielen Orte zu besuchen, an denen ein wirklich nachhaltiger Urlaub möglich ist. Was davon für Sie Realität wird, hängt allein von Ihren Wünschen ab.

Wir garantieren Ihnen, dass unsere Mitarbeiter anständig bezahlt werden und einen krisenfesten Job haben; selbst während der Tourismuskrise in Ägypten nach dem „Arabischen Frühling“ im Jahr 2011 haben wir keinen einzigen Angestellten entlassen.

Wir garantieren Ihnen, dass die Menschen, die Sie mit uns in Ägypten treffen, genauso authentisch  sind wie die ägyptische Kultur, die wir Ihnen zeigen. Dafür, dass sie die Menschen, das Land und seine Kultur nicht besichtigen, sondern wirklich erleben, brauchen wir allerdings Sie – Sie müssen das Land, seine Kultur und Menschen an sich heranlassen und verstehen wollen.

In ökologischer Hinsicht versuchen wir unser Bestes. Wir können weder den Schadstoffausstoß von Autos oder Flugzeugen oder das Verhalten anderer Touristen ändern. Aber wir können mit Ihrer Hilfe die Beduinen unterstützen und dafür sorgen, dass sie auch morgen noch leben können. Wir können mit der Wahl unserer Partner dafür sorgen, dass nachhaltig arbeitende Unternehmen die Einnahmen bekommen, die sie brauchen, um ihre nachhaltigen Konzepte verwirklichen zu können. Unser Beitrag besteht auch darin, dass wir nur eine kleine Zahl von Touristen zu Orten fern vom Massentourismus  bringen. Und mit noch größerer Sorgfalt führen wir Sie in die vom Massentourismus bisher noch unberührte menschenleere Wüste und den dort lebenden Beduinen, von beiden träumen viele unserer Kunden für den Rest ihres Lebens.

Von Tagestouren zum Reinschnuppern in’s wahre Ägypten über mehrtägige Städte- und Kultureisen, Wüstensafaris, Motorrad-Touren und Tauchsafaris bis hin zu den Luxusreisen mit Stil (über die Sie hier unter iQ onTour Select weitere Informationen finden können) und den Mindcoaching- und Selbstfindungstouren mit Robby Schropp (mehr Infos hier unter iQ onTour Body & Soul) können wir Ihnen für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas anbieten. Fast alle unsere Touren bieten wir übrigens sehr gerne auch mit leichten Anpassungen für körperlich behinderte Menschen an, mehr Infos zu diesem Thema finden Sie hier.

Und im Gegensatz zu fast allen anderen Anbietern halten wir auch tatsächlich was wir Ihnen versprechen, ein paar Beispiele finden Sie in den Bewertungen unsere Kunden.

Dies ist die Fortsetzung des Beitrages „Pauschalreisen – Traum oder Albtraum ?„, der vor einigen Tagen hier in unserem Blog erschienen ist.

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