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Was Sie in Ägypten tun können und was Sie lassen sollten

Wie in jedem anderen Land gibt es natürlich auch in Ägypten bestimmte Regeln für den Umgang miteinander. Und Sie werden schnell feststellen, dass die Regeln gar nicht so verschieden von denen in Deutschland sind. Der Einfachheit halber haben wir diesen Text in drei Hauptgruppen unterteilt.

In der ersten Gruppe finden Sie die Dinge, die Sie absolut unterlassen sollten. In der Hauptsache deswegen, weil Sie bei Verstößen gegen diese Regeln gehörigen Ärger mit den Behörden riskieren – und das ist in Ägypten im Allgemeinen sehr unerfreulich.

In der zweiten Gruppe haben wir Ihnen die Dinge zusammengestellt, die in Ägypten nicht gerne gesehen werden. Für Verstöße gegen diese Regeln wird man Sie zwar höchstwahrscheinlich weder einsperren noch festnehmen; Sie werden allerdings als respektlos angesehen und dementsprechend behandelt werden.

Die dritte Gruppe unterscheidet sich von den ersten beiden dadurch, dass Sie die hier beschriebenen Dinge wirklich einmal tun sollten. Diese werden Ihnen dabei helfen, sich in Ägypten wohlzufühlen. Und wenn Sie sich wohlfühlen werden Sie sehr schnell feststellen, dass es sich bei Ägypten um ein ausgesprochen traumhaftes Land mit unheimlich netten Bewohnern handelt. Aber Vorsicht : Sie werden wahrscheinlich immer wiederkommen wollen.

Diese Dinge sollten Sie unbedingt unterlassen

Lassen Sie die Finger von Korallenstücken und Artikeln aus echtem Elfenbein (völlig gleichgültig was Ihnen der Verkäufer erzählt). Ägypten nimmt den Artenschutz sehr ernst, das Beschädigen von Korallenriffen ist ebenso untersagt wie der An- und Verkauf von Elfenbein und das Aufsammeln von Muscheln, Schnecken und ähnlichem Meeresgetier und der Handel damit (und vermutlich möchten Sie mit Ihrem Einkauf auch keine Wilderer und ähnliche Gestalten unterstützen).

Kaufen Sie keine antiken Kunstgegenstände. In den allermeisten Fällen werden Sie dabei von einem Verkäufer übers Ohr gehauen (es gibt kaum echte Stücke auf dem Markt) und verlieren Ihr Geld. Im schlimmeren Fall stolpern Sie tatsächlich über ein echtes Stück und finden sich mit etwas Pech in Polizeigewahrsam wieder. In Ägypten ist der Besitz von und der Handel mit antiken Kunstgegenständen nämlich verboten und die Strafen sind empfindlich (Haftstrafen sind sehr leicht möglich).

Ähnliches (nur noch schlimmer) gilt übrigens für Handel, Besitz und Gebrauch weicher und harter Drogen. Selbst geringfügige Drogendelikte können mit Gefängnis bestraft werden, in schweren Fällen kann sogar die Todesstrafe drohen. Machen Sie also bitte in Ihrem ureigensten Interesse in Ägypten einen ganz großen Bogen um Drogen.

Vorsichtig sein sollten Sie übrigens auch mit mitgebrachten Medikamenten. Manche Schmerz-, Narkose- und Schlafmittel enthalten Stoffe, die in Ägypten als Droge gelten und verboten sind. Falls Sie sich bezüglich der Einfuhr eines bestimmten Medikaments nicht sicher sind, können Sie von der ägyptischen Botschaft in Berlin (und nur dort) rechtsverbindliche Auskünfte erhalten.

Außerdem sollten Sie wissen, dass in Ägypten das Fotografieren und Filmen von militärischen Anlagen und Verkehrsknotenpunkten untersagt ist. Für die meisten Museen und kulturellen Sehenswürdigkeiten gilt das Gleiche (was nicht heißt dass die Erlaubnis auf Nachfrage und gegen Bakschisch dann nicht doch erteilt wird). Wenn Sie Personen fotografieren möchten sollten Sie ebenfalls vorher nachfragen (und nachher an das Bakschisch denken).

Auch diese Dinge sollten Sie besser unterlassen

Alle hier beschriebenen Dinge und Verhaltensweisen sollten eigentlich, etwas Respekt vor kulturellen und religiösen Gepflogenheiten vorausgesetzt, selbstverständlich sein. Wir möchten Sie selbstverständlich nicht bevormunden, aber um etwas befolgen und verstehen zu können, muss man’s natürlich erstmal wissen – und deswegen haben wir’s hier für Sie aufgeschrieben.

Im Tourismus arbeiten in Ägypten meist Menschen aus eher einfachen Verhältnissen, die in der Schule im Allgemeinen keine Sprachen außer Ägyptisch gelernt haben. Sicherlich gibt es sehr viele Hotelmitarbeiter und Taxifahrer, die dank ständigem Kontakt mit ausländischen Gästen Englisch oder Deutsch gelernt haben, verlassen sollten Sie sich allerdings nicht darauf. Einige Floskeln in ägyptischer Sprache können sehr hilfreich sein.

Bikini und Badehose sind Strandbekleidung, in der Sie in Deutschland vermutlich nicht in ein Restaurant gehen würden. Und das hat nicht viel mit Prüderie oder Religion zu tun, sondern ist schlicht unangemessenes Verhalten. Und das ist es in Ägypten (und an so ziemlich jedem anderen Platz auf der Welt) eben auch. Gleiches gilt für hemmungsloses Küssen in der Öffentlichkeit, betrunkenes Herumlaufen und zu knappe Kleidung. Was in den Touristenzentren noch so gerade gehen mag (auch wenn man Sie dafür garantiert nicht respektiert), kann in anderen Landesteilen zu ernsthaften Problemen führen.

Der Genuss von Alkohol in den Hotels und Restaurants der Urlaubsorte stellt generell kein Problem dar. Außerhalb dieser Touristengegenden werden Sie in weiten Teilen des Landes keinen Alkohol finden; der öffentliche Konsum ist in jedem Fall verboten und kann durchaus bestraft werden.

Und hier die Dinge, die Sie unbedingt tun sollten

Handeln gehört zwingend zur ägyptischen Kultur, also tun Sie’s. An allen Orten ohne feste Preisauszeichnung können Sie – nein, müssen Sie – handeln bzw. feilschen. Ohne Feilschen werden Sie einen weitaus überhöhten Preis bezahlen und den Respekt Ihres Gegenübers verlieren.

Das gilt auch für das zweite nicht wegzudenkende ägyptische Kulturgut, das Bakschisch. Sie können’s sowieso nicht vermeiden, also tun Sie’s. Und bevor Sie sich über das Verlangen der Ägypter nach Trinkgeld ärgern denken Sie daran, dass das Bakschisch für viele Ägypter lebensnotwendig ist. Und das Ihnen ein Dollar oder ein Euro vermutlich nicht sehr weh tut.

Mehr Infos zum Thema finden Sie in diesem Beitrag über Einkaufen, Bakschisch und Feilschen.

Gehen Sie raus. Versuchen Sie mindestens einmal aus den Touristengegenden herauszukommen oder – noch besser – mieten Sie sich ein Appartement anstelle eines Zimmers in einer All-Inclusive-Anlage. Ägypten ist viel mehr als Ihnen der durchorganisierte Massentourismus jemals wird zeigen können. Wir helfen Ihnen gerne beim Entdecken.

Schicken Sie sich selbst in die Wüste. Sie sollten mindestens einmal in der Wüste gewesen sein und die unvergleichlich grandiose Natur und die absolute Ruhe genossen haben. Am besten über mehrere Tage und mit Übernachtung unter freiem Himmel, aber für den Anfang tut’s auch ein Tag im Jeep oder auf einem Quad oder Motorrad. Vergessen Sie die Wüstenrennstrecken des Massentourismus und lernen Sie auf einer unserer Wüstensafaris die wahre Wüste kennen.

Lassen Sie sich auf Land und Leute ein. Kommen Sie mit uns auf eine unserer Städtetouren. Mit einem halben Tag Aufwand können Sie Hurghada mit uns entdecken, mit etwas mehr Zeit sollten Sie einen mehrtägigen Trip in eine andere ägyptische Stadt in Erwägung ziehen. Mit jedem unserer Städte- und Kultur-Trips werden Sie Land und Leute intensiv kennenlernen und ein völlig anderes Ägypten entdecken. Hier gibt’s eine Liste unserer Städte- und Kulturreisen.

Tauchen oder Schnorcheln Sie unbedingt mindestens einmal. Selbst wenn die Korallenriffe vor Hurghada viel zu überlaufen sind und ganz sicher nicht mehr im besten Zustand sind – diese Farben und diese Artenvielfalt müssen Sie einmal erlebt haben. Wenn’s denn unbedingt sein muss auf einer Tagestour von Hurghada aus oder, wenn’s etwas länger dauern und etwas teurer sein darf, auf einer unserer mehrtägigen Tauchtouren zu einigen der schönsten Tauchgegenden des Roten Meeres.

Egal was Sie in Ihrem Urlaub tun, tun Sie’s von ganzem Herzen und mit Freude am Entdecken. Reisen soll neue Horizonte eröffnen und Ägypten eignet sich dazu wie kaum ein anderes Land. Wo sonst trifft eine dermaßen grandiose Natur auf so liebenswerte Menschen und ein ähnlich fantastisches Wetter und wo sonst ist es so leicht sich auf eine andere Kultur einzulassen. Tun Sie’s einfach und sie werden mit sehr vielen Denkanstößen und Erinnerungen und sehr viel Solidarität und Toleranz belohnt werden – und wahrscheinlich als ein etwas anderer Mensch zurückkehren. Womit dann ja der Sinn des Reisens an sich erfüllt wäre.

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